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06.08.2017
Von: Tim Ströver

Viel Regen im Sommerlager der Pfadis

Risum-Lindholm – Schon bei der Abfahrt raunten die Eltern mit gerunzelter Stirn, dass für die nächsten 48 Stunden Dauerregen auf dem Zeltplatz in Niedersachsen angesagt wäre. Die 230 Pfadinderinnen und Pfadinder aus Risum-Lindholm, Braderup, Engelsby, Kirchbarkau, Bokhorst, Wankendorf und Flintbek ließen sich die Stimmung aber nicht verderben und fuhren voller Vorfreude gemeinsam auf das diesjährige Sommerlager, dass mal wieder ganz im Zeichen des Pfadfinderseins stehen sollte.


Leider behielten die Eltern Recht, denn es regnete tatsächlich in den ersten Tagen wie aus Kübeln. Doch nasse Schuhe, nasse Schlafsäcke und auch eine nächtliche Evakuierung aus einer Jurte, weil ein Sturzbach das Zelt flutete, tat der Stimmung keinen Abbruch. „Ich soll eine Regenjacke anziehen? Wieso, regnet`s?“, fragte ein kleiner Junge, als er wiederholt bei strömendem Regen aufgefordert wurde, doch endlich dem Wetter entsprechende Kleidung anzuziehen. Auch die jüngsten im Alter von sieben Jahren ließen sich vom wechselhaften Wetter die Stimmung nicht vermiesen. Sie freuten sich aber doch, als dann einmal die Sonne schien und es ein paar neue trockene Socken gab. Geländespiele, AGs rund um das Thema Pfadfinder-Sein, Sportturniere und ein Singewettstreit der Stämme machten das Lager wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und weil die Fahrschule Cordsen und die NVAG Logistik GmbH aus Niebüll wieder einmal einen großen Lastwagen zum Transport des Materials zur Verfügung gestellt hatten, war es auch egal, dass die Zelte dann doch mit Feuchtigkeit vollgesogen eingepackt werden mussten und aus den 12 Tonnen Materialgewicht auf der Hintour plötzlich 15 auf der Rücktour wurden.